Historie des Tees

China gilt als das Ursprungsland des Tees. Dort wurde bereits vor etwa 5000 Jahren die wohltuende Wirkung des Teeblatts beschrieben.

Die Legenden, die sich um die Entdeckung des Tees ranken, sind zahllos. Eine erzählt davon, wie ein Zufall den chinesischen Kaiser Shen Nung (2737 v. Chr.), der sehr auf Sauberkeit achtete und sich aus diesem Grund sein Trinkwasser abkochte, auf den Tee-Geschmack brachte: Ein Windstoß wehte einige Teeblätter in den Kessel mit kochendem Wasser, diese färbten es golden und verliehen ihm ein angenehmes Aroma. Der Kaiser probierte das Getränk und fühlte sich erfrischt. Tee wurde anschließend das Getränk im “Reich der Mitte”.

Tee in Japan

Erst im Jahre 552 nach Christus brachten buddhistische Mönche die Kunst der Teezubereitung auch nach Japan. Bald versah man den Teegenuss mit einer bis ins Detail festgegelegten Zeremonie. Der Begriff Teeismus, der viel später entstand, bezeichnet die fast religiöse Verehrung der Japaner für Tee.

Tee ist Kult(ur)

“Die erste Tasse befeuchtet mir Lippen und Gaumen, die zweite befreit mich von meiner Einsamkeit, meinen Bürden, die dritte kontrolliert mein ausgedörrtes inneres und findet dabei nur 5000 Bücher in hohlen Bauch, die vierte Tasse treibt kalten Schweiß und alles Unbehagen meines Lebens aus den Poren. Die fünfte reinigt meine Muskeln und Knochen, bei der sechsten fühle ich mich wie Gott, die siebente soll man nicht trinken, denn sie bläst klaren Wind aus den Achselhöhlen und lehrt fliegen.” (Lu Yuan)